Blick hinter die „In aller Freundschaft“-Kulissen zeigt, wie am Set getrickst wird
Bei „In aller Freundschaft“ geht es oft schnell und dramatisch zu. Damit die Krankenhaus-Dramen möglichst echt aussehen, wird hinter den Kulissen gebastelt.
Leipzig – Was für viele Fans im Fernsehen täuschend echt aussieht, ist in Wirklichkeit das Ergebnis hochpräziser Arbeit: die Wunden der Unfallopfer bei „In aller Freundschaft“. Ein neues Instagram-Video aus der „Sachsenklinik“ zeigt, wie die Maskenbildnerinnen Blut, Wunden und Verletzungen so realistisch gestalten, dass selbst geübte Augen zweimal hinschauen müssen, um den Schwindel zu erkennen. Der Clip erscheint im Rahmen der Adventsserie des Formats, die jeden Sonntag Einblicke in eine andere Abteilung am Set bietet.
Das Video zeigt: Vor der Kamera ist nichts dem Zufall überlassen. Wunden werden aufgemalt, geklebt, mit Farbe vertieft und mit Silikon modelliert. Das Ergebnis sind täuschend echte Verletzungen, die im TV für maximale Dramatik sorgen – besonders bei medizinischen Notfällen, für die die Serie bekannt ist.
„In aller Freundschaft“: Silikon, Zeit und geschickte Hände Sorgen für realistische Wunden
„Bärte, Babys und blutige Wunden – das ist unsere Maske!“, heißt es unter dem Post humorvoll. Und weiter wird erklärt, dass es drei wichtige Dinge gibt, um die dramatischen Szenen von „In aller Freundschaft“ so echt wie möglich aussehen zu lassen: „Viel Zeit, eine Menge Silikon und extrem geschickte Hände!“ Schauspielerin Andrea Kathrin Loewig (59), die in der Serie Dr. Kathrin Globisch spielt, und Elly Schneider führen durch das Video und zeigen, wie aus harmlosen Hautstellen blutige Schnitte, Platzwunden oder Verbrennungen werden.
Die Spezialeffekte-Maske ist ein unverzichtbarer Teil der Produktion – gerade, weil „In aller Freundschaft“ häufig medizinische Ausnahmesituationen zeigt. In Kombination mit Kamera, Licht und Sound entsteht die dramatische Wirkung der Arztserie. Parallel zum Blick hinter die Kulissen gibt es für Fans aktuell noch mehr Gründe zur Vorfreude: Obwohl die Serie bis zum 7. Januar 2025 in der Winterpause steckt, hat das Erste drei neue Folgen bereits vorab in der ARD-Mediathek veröffentlicht. Verfügbar sind die Episoden 1076 („Lauter kleiner Wunder“), 1078 („Auf Leben und Tod“) und 1079 („Dankbarkeit“). Eine Besonderheit stellt Folge 1077 („Fest der Liebe“) dar, die als Weihnachtsfolge unabhängig von der fortlaufenden Nummerierung ausgestrahlt wurde.
